Wofür ist Santa Maria di Leuca bekannt?
Das kleine Städtchen Santa Maria di Leuca liegt malerisch am südlichsten Ende Apuliens. Hier, am Absatz des italienischen Stiefels, treffen das Adriatische und das Ionische Meer aufeinander.
Dort, wo sich die beiden Meere trennen, erheben sich der weiße Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert und die Basilika Madonna de Finibus Terrae. Eine monumentale Treppe verbindet diese religiöse Stätte mit dem alten Hafen und verläuft entlang der Cascata Monumentale, dem Endwerk des apulischen Aquädukts. Von dort aus reicht der Blick über Leuca bis zur Punta Ristola und darüber hinaus. Die Strandpromenade wird durch eklektische Villen aus dem späten 19. Jahrhundert bereichert, ergänzt durch den Jachthafen, die flache Klippe, den Torre dell’Omomorto und die felsige Küste mit ihren zahlreichen Grotten, die man idealerweise mit dem Boot besichtigt.
Was kann man in Santa Maria di Leuca unternehmen?
Für Besucher von Santa Maria di Leuca gibt es mehrere obligatorische Etappen:
Leuchtturm von Leuca

Der imposante Leuchtturm überragt die Stadt am östlichen Ende von Leuca und ist schon von weitem sichtbar. Am Abend wird er in den italienischen Nationalfarben beleuchtet.
Neben dem Leuchtturm befindet sich die Basilika Santa Maria de Finibus Terrae, eine antike Steinkirche aus dem 18. Jahrhundert. Das dazugehörige Heiligtum und der weitläufige Vorplatz sind ein sehr beliebter Ort für Brautpaare.
Vom Leuchtturm aus führt ein Pfad zur Punta Meliso, dem Ort, der das Ende der Bucht markiert. Bei guter Sicht kann man von hier aus die Berge von Korfu und Albanien sehen.
DER WASSERFALL VON SANTA MARIA DI LEUCA

Gemini ha detto
Der monumentale Wasserfall von Santa Maria di Leuca ist ein imposantes Bauwerk, das 1939 fertiggestellt wurde. Er weist eine Länge von über 250 Metern und einen Höhenunterschied von etwa 120 Metern auf, mit einer Durchflussmenge von 1.000 Litern pro Sekunde, die direkt ins Meer mündet.
DIE TREPPE VON SANTA MARIA DI LEUCA
Der Wasserfall ist von zwei Treppenaufgängen mit jeweils 300 Stufen umgeben, die vom Japigio-Vorgebirge bis zum Hafen hinabführen. Das Bauwerk wurde von Mussolini in Auftrag gegeben, um den Abschluss der Bauarbeiten am apulischen Aquädukt zu feiern. Das erste Projekt aus dem Jahr 1868 nach dem Entwurf des Ingenieurs Camillo Rosalba sah den Bau einiger Tunnel auf der Apenninseite vor, um das Wasser des Sele nach Caposele in der Provinz Avellino zu leiten. Trotz der Probleme bei der Fertigstellung der Arbeiten in wirtschaftlicher und struktureller Hinsicht erreichte das Wasser 1915 Bari und im folgenden Jahr Tarent.
PUNTA RISTOLA

Punta Ristola mit ihrer wilden Felsküste und der mit Panoramabänken ausgestatteten Promenade ist der ideale Ort, um am Ende des Tages zu entspannen und einen atemberaubenden Sonnenuntergang zu genießen. Da es zudem der südlichste Punkt des italienischen Absatzes zwischen der Adria- und der Ionischen Küste ist, kann man von diesem Ort aus sowohl den Aufgang als auch den Untergang der Sonne beobachten.
Punta Ristola ist auch als Zugangspunkt zur sogenannten Teufelshöhle (Grotta del Diavolo) bekannt, einem Raum, der sich über 40 Meter Länge und 17 Meter Breite erstreckt und direkt zum Meer führt. In ihrem Inneren wurden bedeutende Funde gemacht, die auf die Anwesenheit des Menschen an diesem Ort seit dem Neolithikum schließen lassen.
Wie ist der Strand von Santa Maria di Leuca?

Die Ostküste an der Adria in Richtung Otranto ist eher felsig und bietet fantastische Ausblicke auf ein tiefblaues Meer. Die Küste am Ionischen Meer in Richtung Tarent ist von unzähligen feinen Sandstränden gesäumt. Im Landesinneren erwarten Sie wunderschöne Dörfer mit einer exzellenten regionalen Küche.
Was kann man in Santa Maria di Leuca unternehmen?

Sowohl an der ionischen als auch an der adriatischen Küste gibt es unzählige Grotten, in denen das Wasser kristallklar oder azurblau leuchtet, wenn die Sonne in die richtige Richtung scheint. Der beste Weg, die Grotten zu besichtigen, ist eine Bootstour. Die Route dauert etwa drei Stunden und startet am Hafen von Santa Maria di Leuca. Zuerst werden einige schmale Grotten an der Ostküste besucht, allen voran die prächtige Grotta della Vora. Danach segelt man über das Meer an Leuca vorbei zur Westküste, um die Grotta delle Tre Porte zu erreichen.
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